Ich fürchte, wir müssen uns alle langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass Drüse nicht am Rhein-Main-Open teilnehmen kann.

Der Schuldige ist schnell gefunden, denn er trägt Signalfarbe:

Drüse wird natürlich versuchen,bis zum Umfallen zu schuften vorzuarbeiten.
Leider ist sich ihre Kleingruppe zurzeit nicht einmal sicher, was genau sie da eigentlich untersucht und wie man es auswerten muss.
Biebertopf - der sonst immer mahnt, Drüse solle sich nicht überarbeiten - wirkt enttäuscht, aber ich muss gestehen, dass ich mich nicht heulend ins Kissen werfen würde, wenn sich die Sache qua Teilnehmerbegrenzung bald von selbst erledigt.

Als kleine Entschädigung und damit ich am Ende behaupten kann, ich hätte es immer schon gewusst, verkündige ich hiermit den Gewinner des Weltmeisterschaftskampfes: Boris Gelfand.
Das habe ich auf der Sensationsbörse ausgehandelt.


Der Schuldige ist schnell gefunden, denn er trägt Signalfarbe:

Drüse wird natürlich versuchen,
Leider ist sich ihre Kleingruppe zurzeit nicht einmal sicher, was genau sie da eigentlich untersucht und wie man es auswerten muss.
Biebertopf - der sonst immer mahnt, Drüse solle sich nicht überarbeiten - wirkt enttäuscht, aber ich muss gestehen, dass ich mich nicht heulend ins Kissen werfen würde, wenn sich die Sache qua Teilnehmerbegrenzung bald von selbst erledigt.

Als kleine Entschädigung und damit ich am Ende behaupten kann, ich hätte es immer schon gewusst, verkündige ich hiermit den Gewinner des Weltmeisterschaftskampfes: Boris Gelfand.
Das habe ich auf der Sensationsbörse ausgehandelt.

pancreases | 15. Mai 12 | 0 Kommentare
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So lockten wir die Brut
mit Menschenwitz und Menschenlist
hinauf in Todesglut:
pancreases | 12. Mai 12 | 0 Kommentare
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Als wir am Bahnhof stehen und darauf warten, das Klotheater hinter uns lassen zu können, zeigt Biebertopf auf dieses Haus.



Ja, denke ich. Genau.

Im Gepäck einen Zettel. Immens wichtig.
Und obwohl ich der Klotheaterfrau nicht dankbar sein kann, weiß mein Kopf durchaus zu schätzen, dass sie so kooperativ ist.
Noch ist nichts eingetütet, aber wenn der Zug erst einmal in den Bahnhof einfährt, wird 2012 in die Drüs´sche Geschichte eingehen - als das Jahr, in dem eine wirklich gute Sache passiert ist.

So scheiße kann der Rest gar nicht werden. Hoffe ich.





Ja, denke ich. Genau.

Im Gepäck einen Zettel. Immens wichtig.
Und obwohl ich der Klotheaterfrau nicht dankbar sein kann, weiß mein Kopf durchaus zu schätzen, dass sie so kooperativ ist.
Noch ist nichts eingetütet, aber wenn der Zug erst einmal in den Bahnhof einfährt, wird 2012 in die Drüs´sche Geschichte eingehen - als das Jahr, in dem eine wirklich gute Sache passiert ist.

So scheiße kann der Rest gar nicht werden. Hoffe ich.


pancreases | 12. Mai 12 | 0 Kommentare
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[x] Unterkunft buchen
[x] Biebertopf umstimmen
[x] Unterkunft buchen
Als ich Biebertopf Ende letzten Jahres mein Vorhaben verkündete, verfinsterte sich sein Gesicht, sooft das Wort "Berlin" fiel.
Mindestens 1000 DWZ-Punkte würde ich einstellen, nichts trinken, nichts essen und sehr wahrscheinlich als verstümmelte Leiche in einer Seitengasse aufgefunden werden - schließlich könne er nicht mitkommen.
Vor ein paar Tagen habe ich also kurzerhand meine Unterkunft gebucht. 22,50 € die Nacht, da muss man zuschlagen. Zumal ich kurz zuvor herausgefunden hatte, dass der frühe Vogel schon ab 29 € nach Berlin fährt. Und das gilt natürlich auch für Comicvögel.
Als Biebertopf diese Preise vernahm, hellte sich sein Gesicht merklich auf.
Dann zeigte ich ihm via G**gle Maps den Ort meines Aufenthalts:
"Schau mal - ich wohne gar nicht weit vom Müggelsee entfernt, dem größten Badesee Berlins. Und ach - sieh an - unweit des Spiellokals befindet sich ein gigantischer Tierpark!"
Da neigte Biebertopf sein Köpfchen und murmelte sichtlich niedergeschlagen: "Müggelsee? Tierpark?"
Zwei Worte, die in Biebertopfs Seele eine Saite zum Klingen gebracht haben müssen. Jedenfalls war der Miesepeter von einst nicht wiederzuerkennen.
Und wie es der Zufall so wollte, hatte in der gleichen Straße eine zweite Unterkunft auf diesen Wetterumschwung gewartet.
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! (juhu)

Zwei Geographen unter sich.
Biebertopf: "Wie heißt der Fluss da?"
Drüse: "Ich glaube, das ist die Spree... aber sicher bin ich nicht."
[x] Biebertopf umstimmen
[x] Unterkunft buchen
Als ich Biebertopf Ende letzten Jahres mein Vorhaben verkündete, verfinsterte sich sein Gesicht, sooft das Wort "Berlin" fiel.
Mindestens 1000 DWZ-Punkte würde ich einstellen, nichts trinken, nichts essen und sehr wahrscheinlich als verstümmelte Leiche in einer Seitengasse aufgefunden werden - schließlich könne er nicht mitkommen.
Vor ein paar Tagen habe ich also kurzerhand meine Unterkunft gebucht. 22,50 € die Nacht, da muss man zuschlagen. Zumal ich kurz zuvor herausgefunden hatte, dass der frühe Vogel schon ab 29 € nach Berlin fährt. Und das gilt natürlich auch für Comicvögel.
Als Biebertopf diese Preise vernahm, hellte sich sein Gesicht merklich auf.
Dann zeigte ich ihm via G**gle Maps den Ort meines Aufenthalts:
"Schau mal - ich wohne gar nicht weit vom Müggelsee entfernt, dem größten Badesee Berlins. Und ach - sieh an - unweit des Spiellokals befindet sich ein gigantischer Tierpark!"
Da neigte Biebertopf sein Köpfchen und murmelte sichtlich niedergeschlagen: "Müggelsee? Tierpark?"
Zwei Worte, die in Biebertopfs Seele eine Saite zum Klingen gebracht haben müssen. Jedenfalls war der Miesepeter von einst nicht wiederzuerkennen.
Und wie es der Zufall so wollte, hatte in der gleichen Straße eine zweite Unterkunft auf diesen Wetterumschwung gewartet.
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! (juhu)

Zwei Geographen unter sich.
Biebertopf: "Wie heißt der Fluss da?"
Drüse: "Ich glaube, das ist die Spree... aber sicher bin ich nicht."
pancreases | 09. Mai 12 | 0 Kommentare
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Die Unitage - und alle Tage sind Unitage - plätschern im immer gleichen Rhythmus vor sich hin. In ihren Wogen reißen sie die Zeit mit sich fort.

Es scheint, als müsse mein Hirn diese gestresste Ereignislosigkeit im Traum kompensieren, denn anders kann ich mir die letzten Nächte nicht erklären.
Nacht 1
Drüse sitzt mit Peperonipizzas Eltern im Auto, die Straße schlängelt sich in Serpentinen den Berg hinab. PPs Vater sitzt am Steuer und achtet mehr auf die Landschaft als auf seine Fahrerpflichten.
Drüse wird panisch. Sie beschwört ihn, sich auf das Lenken zu konzentrieren.
Als alles nichts hilft, brüllt sie ihn schließlich an und droht mit der Klotheaterfrau, falls ihr etwas zustoßen sollte.
PPs Vater reagiert mit durchgedrücktem Gaspedal und steuert direkt in einen Wald hinein. Bäume fliegen vorbei, PPs Vater stellt seine Reaktionsfähigkeiten unter Beweis.
Plötzlich ein letzter Baum.
Bei Drüse setzt die Zeitlupe ein.
Nacht 2
Drüse sieht Drüse auf einer Bahre liegen. In der Nähe stehen Männer in weißen Kitteln, sie rühren sich kaum. Niemand kann Drüse helfen.
In die sandfarbene Atmosphäre dieses ruhigen Nachmittags legt sich ein sattes Rot.
Drüse verblutet.
Nacht 3
Biebertopf und Drüse kaufen ein Haus in den Tropen.
Beide sind zunächst euphorisch, doch die ganzen Pflanzen und Krabbelviecher, die die erste Etage bevölkern und nahezu unzugänglich machen, stören Drüse schon sehr.
Dann fällt ihr ein, dass sich die Institution immer noch in Deutschland befindet. Drüse gibt zu bedenken, dass die täglichen Flugreisen auf Dauer den finanziellen Rahmen sprengen könnten.
Der Hauskauf ist endgültig verleidet, als am Horizont ein Tornado aufzieht. Der Wasserspiegel rund um die kleine Insel beginnt zu steigen.
Und steigt und steigt und steigt.

Bin gespannt, was mich heute erwartet.

Es scheint, als müsse mein Hirn diese gestresste Ereignislosigkeit im Traum kompensieren, denn anders kann ich mir die letzten Nächte nicht erklären.
Nacht 1
Drüse sitzt mit Peperonipizzas Eltern im Auto, die Straße schlängelt sich in Serpentinen den Berg hinab. PPs Vater sitzt am Steuer und achtet mehr auf die Landschaft als auf seine Fahrerpflichten.
Drüse wird panisch. Sie beschwört ihn, sich auf das Lenken zu konzentrieren.
Als alles nichts hilft, brüllt sie ihn schließlich an und droht mit der Klotheaterfrau, falls ihr etwas zustoßen sollte.
PPs Vater reagiert mit durchgedrücktem Gaspedal und steuert direkt in einen Wald hinein. Bäume fliegen vorbei, PPs Vater stellt seine Reaktionsfähigkeiten unter Beweis.
Plötzlich ein letzter Baum.
Bei Drüse setzt die Zeitlupe ein.
Nacht 2
Drüse sieht Drüse auf einer Bahre liegen. In der Nähe stehen Männer in weißen Kitteln, sie rühren sich kaum. Niemand kann Drüse helfen.
In die sandfarbene Atmosphäre dieses ruhigen Nachmittags legt sich ein sattes Rot.
Drüse verblutet.
Nacht 3
Biebertopf und Drüse kaufen ein Haus in den Tropen.
Beide sind zunächst euphorisch, doch die ganzen Pflanzen und Krabbelviecher, die die erste Etage bevölkern und nahezu unzugänglich machen, stören Drüse schon sehr.
Dann fällt ihr ein, dass sich die Institution immer noch in Deutschland befindet. Drüse gibt zu bedenken, dass die täglichen Flugreisen auf Dauer den finanziellen Rahmen sprengen könnten.
Der Hauskauf ist endgültig verleidet, als am Horizont ein Tornado aufzieht. Der Wasserspiegel rund um die kleine Insel beginnt zu steigen.
Und steigt und steigt und steigt.

Bin gespannt, was mich heute erwartet.
pancreases | 07. Mai 12 | 0 Kommentare
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Aus Drüses gesammelten Schachweisheiten
Es ist so: Seit zehn Jahren versuchen die verschiedensten Menschen, mir das Spiel näherzubringen.
Zehn Jahre, in denen sicherlich viele kluge Sätze fielen, die einen guten Schachspieler aus mir hätten machen können.
Dunkel erinnere ich mich an hitzige Diskussionen, warum jetzt doch noch eine Lektion durchgenommen werden müsse - und an keinen dieser Sätze.
Doch halt - da gab es eine Neuigkeit, ein Detail, das mich derart faszinierte, dass ich meine, es sei gestern gewesen, als der stärkste Schachspieler meines ersten Vereins ans Brett trat und den bewundernden Zuschauern, die sich wie immer um ihn scharten, erklärte, dass der Springer in folgender Position die meisten Züge braucht, um eine andere Figur anzugreifen:

(Nämlich genau drei.)
Da lässt man den Springer jahrelang von Feld zu Feld hüpfen und weiß nicht einmal das Grundlegendste!
Selbst Biebertopf, der schon ein paar unbedeutende Jährchen länger Schach spielt und dem ich diese Erkenntnis letztens mitteilte, neigte erstaunt den Kopf. Aha, ah ja - tatsächlich?
Wenige Tage später wartete er mit einer ersten Anwendungsmöglichkeit auf: In Springerendspielen kann es entscheidend sein, den König in genau diese Diagonalopposition zum Springer zu bringen.
Drüse frönt indessen ihrer Faulheit:
Soll der Springer in so wenigen Zügen wie möglich auf ein anderes Feld manövriert werden, kann diejenige Variante von vornherein ausgeschlossen werden, bei der er sich dem Zielort in oben dargestellter Weise zu nähern sucht.
Andersherum: Wenn bei knapper Zeit eine Springergabel vermieden werden soll, muss Drüse nicht lange nachdenken, wie sie ihre Figuren aufzustellen hat.
Was auf den ersten Blick so irrelevant scheint, hat also durchaus praktische Relevanz!
Der Vollständigkeit halber und weil ich das Brett so schön bemalt habe, noch Folgendes:

Hier braucht der Springer schon zwei Züge für ein Schach.
Wenn man jetzt z.B. die Route des Sc3 berechnen möchte, kann man 1. Sa4 und 1. Se4 sofort verwerfen.
Genial, einfach und mindestens einen DWZ-Punkt wert.

Es ist so: Seit zehn Jahren versuchen die verschiedensten Menschen, mir das Spiel näherzubringen.
Zehn Jahre, in denen sicherlich viele kluge Sätze fielen, die einen guten Schachspieler aus mir hätten machen können.
Dunkel erinnere ich mich an hitzige Diskussionen, warum jetzt doch noch eine Lektion durchgenommen werden müsse - und an keinen dieser Sätze.
Doch halt - da gab es eine Neuigkeit, ein Detail, das mich derart faszinierte, dass ich meine, es sei gestern gewesen, als der stärkste Schachspieler meines ersten Vereins ans Brett trat und den bewundernden Zuschauern, die sich wie immer um ihn scharten, erklärte, dass der Springer in folgender Position die meisten Züge braucht, um eine andere Figur anzugreifen:

(Nämlich genau drei.)
Da lässt man den Springer jahrelang von Feld zu Feld hüpfen und weiß nicht einmal das Grundlegendste!
Selbst Biebertopf, der schon ein paar unbedeutende Jährchen länger Schach spielt und dem ich diese Erkenntnis letztens mitteilte, neigte erstaunt den Kopf. Aha, ah ja - tatsächlich?
Wenige Tage später wartete er mit einer ersten Anwendungsmöglichkeit auf: In Springerendspielen kann es entscheidend sein, den König in genau diese Diagonalopposition zum Springer zu bringen.
Drüse frönt indessen ihrer Faulheit:
Soll der Springer in so wenigen Zügen wie möglich auf ein anderes Feld manövriert werden, kann diejenige Variante von vornherein ausgeschlossen werden, bei der er sich dem Zielort in oben dargestellter Weise zu nähern sucht.
Andersherum: Wenn bei knapper Zeit eine Springergabel vermieden werden soll, muss Drüse nicht lange nachdenken, wie sie ihre Figuren aufzustellen hat.
Was auf den ersten Blick so irrelevant scheint, hat also durchaus praktische Relevanz!
Der Vollständigkeit halber und weil ich das Brett so schön bemalt habe, noch Folgendes:

Hier braucht der Springer schon zwei Züge für ein Schach.
Wenn man jetzt z.B. die Route des Sc3 berechnen möchte, kann man 1. Sa4 und 1. Se4 sofort verwerfen.
Genial, einfach und mindestens einen DWZ-Punkt wert.

pancreases | 06. Mai 12 | 0 Kommentare
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