Samstag, 27. August 2016
Lieber Leser,

am 10. Dezember 2008 habe ich den ersten, ziemlich unüberlegten Beitrag auf diesem Blog veröffentlicht. Heute, 2817 Tage später, tippe ich den letzten.
Damals war ich 17. Kaum zu fassen, wenn man sich das noch mal so vor Augen führt. Mein späterer Freund, dann Exfreund, fragte mich, ob ich ein Blog führe, "ich könne so gut schreiben". Ein Blog? Ich glaube, ich musste erst nachschauen, was das überhaupt sein soll. Und dann dachte ich: Ja, warum eigentlich nicht.

Es fällt mir nicht leicht, diesen Text zu schreiben, denn ich bin ein sentimentaler Mensch und dieses Blog hat mir viel bedeutet. Zu Recht wirst Du wissen wollen, weshalb ich es beende. Für mich beginnt bald ein neuer Lebensabschnitt und wenn ich auch noch nicht weiß, wohin er mich führen wird, so ist doch gewiss, dass mich Drüse nicht dorthin begleiten können wird. Das hat zum einen ganz praktische Gründe. Aufgrund einer unglücklichen Verlinkung von vor vielen Jahren taucht dieses Blog unter den ersten Treffern auf, wenn man meinen vollen Namen in die Suchmaschine eingibt. Das hat bereits zu der ein oder anderen ungewollten 'Enttarnung' geführt, doch glücklicherweise habe ich mich bisher in einer Position befunden, die kaum dazu reizte, das Internet nach mir zu befragen. Dies wird sich bald ändern. Bei jedem Beitrag müsste ich dann das Risiko einkalkulieren, dass Kollegen, Vorgesetzte oder Studierende ihn mit mir in Verbindung bringen könnten. Jegliche Unbefangenheit würde damit zu Grabe getragen. Ich habe mir deshalb in den letzten zwei Wochen Gedanken darüber gemacht, wie sich der unvermeidliche Umzug auf eine neue Webadresse am elegantesten vollziehen ließe. Währenddessen ist mir jedoch klar geworden, dass das Kernproblem dadurch nicht behoben werden würde. Im Grunde handelt es sich um das uralte Dilemma, das mich seit den Anfangstagen begleitet und das, je älter ich werde, immer deutlicher zutage tritt. Wenn ich ehrlich bin, nimmt es mir bereits seit mindestens anderthalb Jahren die volle Freude am Schreiben. Meine Texte - zumindest die, die mir am meisten am Herzen lagen - sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen und hätten doch ohne diese Öffentlichkeit niemals entstehen können. Ich bereue nicht, sie geschrieben und hier veröffentlicht zu haben, im Gegenteil. Im Rückblick kann ich wohl sagen: Sie waren wichtig zu ihrer Zeit.
Vielleicht weißt du, was ich meine, lieber Leser, vielleicht auch nicht, das ist nicht schlimm.
Worauf ich hinaus will, ist jedenfalls genau dieses: Je älter ich werde, desto weniger verspüre ich den Drang oder die Lust oder die Notwendigkeit, mich mitzuteilen. Und damit meine ich nicht nur die 'schweren' Themen, nein, gerade auch den Unsinn, das Banale.
Ich glaube und hoffe jedoch, dass ab dem Zeitpunkt, da man nicht mehr über sich selbst schreiben will, die Gedanken einen neuen Weg finden werden. Deshalb ist es wahrscheinlich falsch, zu sagen, dass ich mich nicht mitteilen möchte. Aber so nicht mehr.


Doch nun zum eigentlichen Grund meines Schreibens, zu dem, was ich Dir noch sagen wollte:
Danke, lieber Leser, dass Du hier gewesen bist. Vielleicht hast Du nur sporadisch vorbeigeschaut, um zu erfahren, was die Olle mal wieder triebt. Oder du bist regelmäßig zum Abendessen erschienen und hast Dich geärgert, dass statt einer Taktikaufgabe bloß ein weiterer kryptischer Text serviert wurde. So oder so hatte ich den Eindruck, dass Du Drüse immer sehr wohlwollend gegenüberstandest. Wenn nicht, hast Du wenigstens die Klappe gehalten - und auch dafür will ich danken.


Lieber Leser, was gäbe es noch zu sagen? Alles und nichts.
Darum will ich mit allem enden:

Alles wird gut.





Mittwoch, 24. August 2016



Ferdinand Raimund




Naturhistorisches Museum


Kunsthistorisches Museum


Gebäude am Naschmarkt




Schloss Belvedere




Schlosspark








"Gefangen in der Gegenwart"


Schloss Belvedere von der anderen Seite


Hundertwasserhaus


Parlament




Hofburgtheater


Glückliche Nebelkrähe




Sonntag, 21. August 2016

Schloss Schönbrunn, Sommerresidenz der Habsburger






Schlossgarten




Blick auf die Gloriette


Neptunbrunnen


Ausblick von der Gloriette









Samstag, 20. August 2016

Rathaus und Eingang zur Spielstätte


Spielsaal




Naturhistorisches Museum


Platz zwischen dem Naturhistorischen und dem Kunsthistorischen Museum


Durchgang zum Heldenplatz


Heldenplatz


Kaiserliche Schatzkammer




Am Michaelerplatz




Josefsplatz


Stephansdom




Filmfestival auf dem Rathausplatz