... im Park namens Pflanzen und Blumen. Ein Rotkehlchen sitzt dort im Ast, von der Abendsonne sanft beschienen. Mit dem Fernglas sind sie nah und zugewandt, ein Ach und Oh geht durch die Reihen. Ich stehe da und schaue auch.
Man schaut und steht und steht und schaut. Wohl zehn Minuten geht das so. Dann geht die Frau in NABU-Weste weiter. Der Teich jetzt, seht, die Reiherenten! Die Gänse, Grau und Kanada! Das Blässhuhn in den Uferschilfen! Sein Cousin, das Teichhuhn, schwimmt nicht weit entfernt. Die Gläser sind erneut gezückt; nur ich steh da mit bloßen Augen.
Sieh da, sagt eine kennerisch. Sie zeigt und sagt den Namen. Die andern nicken mit Bedacht; das Federvieh nun einsortiert. Schon ist das nächste im Visier. Wie herrlich, durch die Welt zu gehn, und alles, was da fleucht, zu nennen! Als Gottes Kinder schreiten wir von Baum zu Baum. Von Strauch zu Strauch. Welch Baum, welch Strauch - das fragt hier keine. Man lässt die Planten Blomen sein. In diesem Spiel zählt nur, was auf den Ästen sitzt. Buntspecht, Grünfink, Eichelhäher; nicht einmal die Heckenbraunelle kommt unbenannt davon. Die Singdrossel tut ihrem Namen Ehre: Von höchster Stelle grüßt sie uns.
Das größte Glück auf dieser Erde, denk ich und glotz den Erpel an; der stiert ganz ungerührt zurück. Er scheint zu gähnen, Schnabel weit. Nur einmal, umgekehrt, erwählt zu werden. Käm jetzt hier dieser Erpel an. Käm auf mich zu - auf mich! - und ließe sich, ganz sanft, von mir das Köpfchen streicheln. Das wilde Tier, der Dino da.
So kommt's dann nicht; er bleibt stur sitzen. Und ich geh weiter und nach Haus.
Man schaut und steht und steht und schaut. Wohl zehn Minuten geht das so. Dann geht die Frau in NABU-Weste weiter. Der Teich jetzt, seht, die Reiherenten! Die Gänse, Grau und Kanada! Das Blässhuhn in den Uferschilfen! Sein Cousin, das Teichhuhn, schwimmt nicht weit entfernt. Die Gläser sind erneut gezückt; nur ich steh da mit bloßen Augen.
Sieh da, sagt eine kennerisch. Sie zeigt und sagt den Namen. Die andern nicken mit Bedacht; das Federvieh nun einsortiert. Schon ist das nächste im Visier. Wie herrlich, durch die Welt zu gehn, und alles, was da fleucht, zu nennen! Als Gottes Kinder schreiten wir von Baum zu Baum. Von Strauch zu Strauch. Welch Baum, welch Strauch - das fragt hier keine. Man lässt die Planten Blomen sein. In diesem Spiel zählt nur, was auf den Ästen sitzt. Buntspecht, Grünfink, Eichelhäher; nicht einmal die Heckenbraunelle kommt unbenannt davon. Die Singdrossel tut ihrem Namen Ehre: Von höchster Stelle grüßt sie uns.
Das größte Glück auf dieser Erde, denk ich und glotz den Erpel an; der stiert ganz ungerührt zurück. Er scheint zu gähnen, Schnabel weit. Nur einmal, umgekehrt, erwählt zu werden. Käm jetzt hier dieser Erpel an. Käm auf mich zu - auf mich! - und ließe sich, ganz sanft, von mir das Köpfchen streicheln. Das wilde Tier, der Dino da.
So kommt's dann nicht; er bleibt stur sitzen. Und ich geh weiter und nach Haus.
pancreases | 23. März 26 | 0 Kommentare
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