Freitag, 12. Juni 2026
Um gleich den Wind aus der Geschichte zu nehmen: Ich bin durchgefallen. Oder "nicht angetreten", wie es offiziell vermerkt werden wird. Tatsächlich bin ich sehr wohl angetreten und sehr wohl durchgefallen. Aber nun der Reihe nach.

H. und ich arbeiteten bis 12 Uhr, dann wiederholten wir noch einmal die Knoten und ein paar Prüfungsfragen. Während ich die Fragen inzwischen im Halbschlaf beantworten konnte, entpuppte sich der High Performer H. mal wieder als Last-Minute-Lerner, der dann aber - auch so viel sei schon vorweggenommen - ablieferte, als es drauf ankam.

Um 14 Uhr machten wir uns auf den Weg. An der Segelschule angekommen, hatten wir noch eine gute halbe Stunde zu vertrödeln. Ich versuchte, meine Nervosität unter Kontrolle zu behalten, H. verbrachte die Zeit mit der Lern-App.

"Ich hoffe, wir kriegen nette Prüfer. Hoffentlich sind das nicht so brummige Seebären", jammerte ich.
Mein Wunsch ging in Erfüllung: Die Prüfer entpuppten sich als nette Seebären, die einen beruhigenden Kontrapunkt zur allgemeinen Aufregung der Prüflingschaft bildeten. Tatsächlich – das ist keine poetische Erfindung – brach der erste Sonnenstrahl genau in dem Moment durch die nieselige Wolkendecke, als der Prüfer sein fröhliches "Moin" in die Runde näselte. Das sollte nicht der letzte dramaturgische Eingriff des Wetters gewesen sein.

Nach einer kurzen Unterweisung ging es an die Prüfungsbögen. Ich las alle Fragen sorgfältig durch, zeichnete, weil mein Kugelschreiber den Geist aufgab, jedes Kreuzchen doppelt nach und las mir am Ende sogar alle Fragen und Antworten ein zweites Mal durch. Länger als zehn Minuten kann es trotzdem nicht gedauert haben, bis ich abgab.

Danach stellten wir uns in unseren Zweier-Teams auf den Steg und warteten darauf, an die Reihe zu kommen.
“Fühlt sich an, wie die Schlange zum Schafott”, witzelte ich.
Wir waren die Vorletzten, und das auch nur, weil das Team vor uns noch mal zurück zu den Spinden gegangen war und sich dann hinter uns eingereiht hatte. Sie hatten ihre Sonnenbrillen geholt, denn inzwischen war der Himmel vollständig aufgeklart.

Während wir warteten, beobachtete ich entzückt die junge Haubentaucherfamilie, die in das Hafenbecken geschwommen kam. Vater Haubentaucher erjagte, angefeuert von den ungeduldig piepsenden Jungvögeln, Fisch um Fisch, und die gierigen Mäuler verschlangen sie am ganzen Stück.
Ab und zu blinzelte ich zu unseren Mitprüflingen rüber, die sich einige Meter entfernt durch die Manöver quälten.

Es ging kaum Wind, was, wie man sich denken kann, dem Segeln eher abträglich ist und als erschwerte Bedingung gilt. Dafür drehte der Wind auch nicht – eine echte Seltenheit. Die Segeltrainer scherzten gerne, dass es schon ausreiche, wenn irgendein Villenbewohner am Ufer die Fenster aufreiße. Aber bei Flaute hatten hier selbst die Gäste des Fontenay keinen Einfluss auf's Wetter.

Ich war vielleicht die einzige Person, die sich über diese Verhältnisse freute. Klar – ein bisschen mehr Wind wäre nicht schlecht gewesen. Aber besser so, sagte ich mir, als einer dieser stürmischen Tage.

Kurz bevor die Reihe an uns kam, wurden wir vom zweiten Seebärprüfer zurückgepfiffen, um noch schnell die Knoten vorzuführen. Wir stellten uns alle an die Stange mit den Seilen und führten Achtknoten, Kreuzknoten, Palstek, Schotstek und Stopperstek vor. Der Prüfer rief die Namen der Knoten und wir knoteten gleichzeitig drauf los. Beim Stopperstek wollte er den Knoten eigentlich in die andere Richtung haben, aber "das gehe jetzt schon in Ordnung". Erst wollte ich mich über mich ärgern, schließlich hatten wir die richtige Richtung beim Stopperstek vor wenigen Stunden nachgeschaut. Nachdem wir unsere Stempel erhalten hatten, erzählte H., er habe den Achtknoten nicht mehr hinbekommen.
"Der Prüfer hat aber zum Glück nicht richtig hingeschaut."
Da ließ ich das mit dem Ärgern.

Das Herz schlug mir noch immer im Hals, aber nun hatte ich zwei von drei Teilprüfungen bereits in der Tasche. Zurück auf dem Steg rückten wir vor bis auf Platz Zwei. Vor der Segelschule wurden bereits die ersten Grillwürstchen verteilt.

Plötzlich verabredeten sich alle Villenbewohner und Hotelgäste gleichzeitig zum Stoßlüften: Am westlichen Ufer braute sich was zusammen, dunkle Wolken türmten sich auf. Eine Böe – erster Unglücksbote – zupfte an unseren Jacken. Doch ich war viel zu aufgeregt, um den Wetterumschwung gebührend zu würdigen; ich wollte jetzt bloß die Prüfung hinter mich bringen.
"Wer fängt an?", fragte ich mit schriller Stimme.
H. schaute mir zwei Sekunden lang in die Augen und entschied: "Ich fange an."
Während sich H. am Ruder einrichtete, zog ich unser Boot zum Ende des Stegs.

Bei der Prüfung darf man es sich so einfach wie möglich machen und von ganz vorne starten, wo man sich nur noch richtig abstoßen muss, um fast schon aus dem Hafen raus zu sein. Allerdings ist eben das die Voraussetzung: dass man – das heißt der Vorschoter, in diesem Fall ich – das Boot richtig abstößt.
Zum Schutz des Stegs waren an der Ecke Autoreifen angebracht, die gerade genug im Weg waren, um meinen Schwung auszubremsen, sodass ich das Boot nur kraftlos nach hinten statt nach vorne drückte, wo es sich, während ich aufstieg, in die falsche Richtung zu drehen begann.
"Tut mir leid, tut mir leid, tut mir leid", murmelte ich – gerade leise genug, dass es der Prüfer nicht hören konnte.
"Macht nichts. Macht gar nichts", sagte H. mit betont ruhiger Stimme und wendete uns elegant einmal rund durchs Hafenbecken und hinaus.

"Jetzt habe ich dir das Ablegen versaut", jammerte ich, als wir außer Hörweite des Prüfers waren.
"Ach Quatsch – hat doch alles super geklappt. Das war nicht deine Schuld."
"Doch", widersprach ich, hielt dann aber die Klappe, damit er sich auf die restlichen Manöver konzentrieren konnte. Sofort war klar, dass sich das Problem des zu geringen Windes erledigt hatte. Wir bauten schön Geschwindigkeit auf. H. fuhr die erste Wende, die zweite, nach der dritten landeten wir in einem perfekten Halbwindkurs, sodass er gleich das Markus-über-Bord-Manöver anschließen konnte. Nachdem Markus aus dem Wasser gezogen war, fuhren wir wieder an und es folgte die Halse, aus der heraus wir uns in genau den richtigen Winkel zum Hafen drehten. H. musste nur noch reinfahren, aufschießen und Glückwünsche abholen – Segelschein bestanden!

Vor dem Wechsel schaute ich schnell hoch auf die Verklicker: Der Wind war minimal ablandiger geworden, aber im Grunde musste ich bloß demselben Kurs folgen, den H. gerade vorgezeichnet hatte.

„Okay, dann...“, hob ich an, um das Kommando zum Ablegen zu geben.
H. hatte mich in diesem Moment bereits abgestoßen, sodass ich nur ein überraschtes „oh“ hinzufügen konnte und schnell die Pinne aus der Halterung löste.
„Oh“, wiederholte der Prüfer mit einem gutmütigen Lachen.

Schon fuhren wir los. Der Wind hatte weiter angezogen. Ich brachte uns auf einen Amwindkurs und führte die erste Wende durch, mit der wir geradewegs auf Kollisionskurs zum Ruderhaus gingen, sodass ich schon wenige Sekunden später zur nächsten Wende rief.
„Ree!“
Ich drückte die Pinne herum und wechselte wieder die Seite.
Hochkonzentriert suchte ich nach einem besseren Kurs. Erst nach der dritten Wende waren wir endlich aus dem Windschatten des Hafens heraus. Das Boot raste über das Wasser und mein Herzschlag beschleunigte sich im Tempo der zunehmenden Geschwindigkeit.

Ich blickte kurz nach rechts und sah unser Geschwisterboot, das mit bedrohlich tiefer Krängung im Wasser lag.
Oha, hatte ich noch Zeit zu denken, dann legten auch wir uns Richtung Wasser. Ich schrie auf.
„Alles gut“, rief H.
Ich fierte die Schot, wie man es uns beigebracht hatte, um die Krängung zu verringern. Das Großsegel kam mir plötzlich doppelt so groß vor, wie es da so wütend im Wind flatterte und kaum zu bändigen war.

Tatsächlich war das Segel deutlich zu groß für diese Windverhältnisse: Da es vor einer halben Stunde noch so gut wie windstill gewesen war, hatte niemand daran gedacht, das Segel zu reffen. Wir waren im Training schon einige Male in ähnlich starken Winden gesegelt – aber nie bei voller Segelfläche.

„Klar zur Wende“, rief ich noch einmal.
Durch unsere Geschwindigkeit hatten wir uns bereits viel weiter vom Ufer entfernt, als es für die Prüfung vorgesehen war. Für den Moment war mir das aber ganz recht: So verhallten meine Angstschreie hoffentlich außer Hörweite.

Wir wendeten. Dann kam der Wolkenbruch. Ich nahm nur peripher wahr, wie ich innerhalb weniger Sekunden bis auf die Haut durchnässt wurde. Auf Halbwindkurs brausten wir zurück Richtung Ufer.
„Jetzt kannst du Boje-über-Bord machen“, rief H.
Kurz glaubte ich es mit einem Irren zu tun zu haben.
„Ich mache gar nichts“, kreischte ich.
Wie um meinen Worten mehr Gewicht zu verleihen, legten wir uns erneut bedrohlich schief ins Wasser. Ich fierte und fierte, aber der Druck ließ kaum nach. Erst als wir aus der Böe raus waren, richteten wir uns wieder auf und die Geschwindigkeit ließ etwas nach.

„Jetzt Boje über Bord?“
Er hatte komplett den Verstand verloren. Aber ja, erinnerte ich mich, hier ging es nicht nur um’s nackte Überleben – ich hatte auch noch eine Prüfung zu absolvieren.
„Ich mach erst mal die Halse.“
„Ok.“

Bei der Halse dreht sich das Heck des Schiffs durch den Wind. Bei wenig Wind ist das ein recht gemütliches Manöver. In stürmischen Zeiten wie diesen jedoch, so hatte man uns eingebläut, konnte es schnell gefährlich werden. Besser als jetzt, wo wir aus den schlimmsten Böen raus waren, würde es aber nicht werden, fürchtete ich.
Das Großsegel krachte auf die andere Seite und so weit über das Wasser, dass ich, wenn ich nicht daran gedacht hätte, die Schot loszulassen, den Markus gemacht hätte.

Die Prüfung war gelaufen, das wusste ich in diesem Moment: Ich wollte einfach bloß heil zurück ans Ufer gelangen. Überleben ging dann doch vor Prüfung.
Als hätte uns das himmlische Kind gerade genug Verschnaufpause für die Halse gönnen wollen, zog der Wind wieder an und peitschte uns den Regen um die Ohren.
„Ich will nicht mehr, ich will nach Hause.“
„Die lassen auch gerade die Flagge runter, wir sollen zurückkommen.“
Ich blickte zum Steg: tatsächlich! Welch ein Glück! Bloß dass wir uns gerade mit zunehmender Geschwindigkeit vom rettenden Ufer wegbewegten. Als ich wieder nach vorne schaute, nahm ich mit einem Mal all die anderen Boote um uns herum wahr, deren weiße Segel einen unwirklichen Kontrast zum dunklen Himmel bildeten: eine gespenstische Armada, die mit geladenen Kanonen an uns vorbei- und auf das Ufer zustürmte.

„Was soll ich machen“, schrie ich.
„Soll ich übernehmen?“
„Ja!“
Erleichtert stolperte ich in die Schiffsmitte, ließ mich auf die Knie fallen und ergriff die Vorschot.
„Ich mache jetzt eine Wende. Alles klar?“
„Klar“, krächzte ich.
H. drückte das Ruder rum. Im gleichen Augenblick machte ich die Fock los. Wir drehten uns langsam, zu langsam gegen den Wind und wurden auf halbem Weg zurückgedrückt.
„Mist, ich kriege uns nicht rum. Ich versuch‘s noch mal. Klar zur Wende?“
Wieder wurden wir zurückgedrückt. Ich hielt meinen Blick starr auf den Bug gerichtet und atmete stoßweise.
„Mist. Ok. Ich wende jetzt noch mal und du hältst die Fock auf der falschen Seite. Jetzt. Nicht loslassen, ja? Ok. Ok, das sieht doch gut aus. Ja. Ja! Jetzt auf die andere Seite, Fock rüber!“
Langsam, aber diesmal sicher, wendeten wir gegen den Wind. Schnell klemmte ich die Vorschot wieder ein.

„Wir sind auf einem guten Kurs. Ich lege jetzt an.“
Das Anlegen unter Segel ist an stürmischen Tagen ein furchteinflößendes Spektakel für alle, die sich trauen, hinzuschauen: Wie das Schiff mit atemberaubender Geschwindigkeit in das enge Hafenbecken hineinrauscht und im letzten Moment einen 90-Grad-Aufschießer macht, um erstaunlich sanft am Steg anzulangen.
Das heißt: wenn alles klappt, wie geplant. Wenn es stattdessen so läuft, wie bei meinem vorletzten Versuch während der Generalprobe, kann dabei auch mal der gesamte Steg erzittern.
Aber heute saß ja H. am Ruder. So stieg ich zwar nicht elegant wie Jack Sparrow von Bord, dafür sank das Schiff aber auch nicht, während ich den Fuß auf den Steg setzte.

Der Prüfer schritt uns ruhig entgegen. Überhaupt war die Atmosphäre an Land unangemessen unaufgeregt. Während ich noch den Schock verdaute, um Haaresbreite den wilden Wassern entronnen zu sein, schien ich in den Augen der Prüfer und Trainer bloß eine etwas holprige Spazierfahrt erlebt zu haben.
„Wir haben abgebrochen“, sprach H. das Offensichtliche aus.
„Ja, macht nichts. Ihr könnt ja erst mal eine Pause einlegen und dann kann sie schauen, ob sie noch mal rausfährt und den Zweitversuch macht“, erwiderte der Prüfer lapidar.
ICH FAHR DA NIE WIEDER RAUS
„Ok“, sagte ich, „jetzt muss ich mich aber erst mal abtrocknen.“

Als wir zur Segelschule zurückgingen, flüsterte ich H. aufgeregt zu, was ich vom Vorschlag des Prüfers hielt. Am liebsten wäre ich sofort nach Hause gegangen, aber es schüttete immer noch wie aus Kübeln. Unter dem Vordach der Schule standen die erfolgreichen Prüflinge mit Bier und Wurst in der Hand.
„Und?“, strahlte uns die eine Hälfte des Frauenduos entgegen, mit dem wir vor zwei Tagen die Generalprobe absolviert hatten. Die beiden waren ebenfalls mit großer Nervosität in die Prüfung gegangen.
„Oh“, wechselte sie schnell die Stimmlage, als sie mein Gesicht sah, „nein?“
Ich schüttelte den Kopf.
"Wir haben abgebrochen", wiederholte H. seinen Satz. „Das war uns zu viel Wind."
Sie erwiderte etwas Aufmunterndes. Ich nickte wild und lächelte.
„Ja, das war jetzt einfach ein bisschen Pech“, winkte ich ab.
„Aber H. hat‘s geschafft. Und du auch! Glückwunsch.“
“Danke. Aber Mensch, das tut mir echt leid! Wir hatten so gut wie keinen Wind und bei euch jetzt das – verrückt oder?”
“Ja. Verrückt… Na ja, nächstes Mal dann”, lachte ich.
“Ich glaube, ich geh mal rein,” fügte ich hinzu und zeigte verlegen auf meine Jeans, die mir immer noch an den Beinen klebte.

Kaum war ich drinnen, wiederholte sich das Gespräch mit der anderen Hälfte des Frauenduos, bloß dass ich die Sätze jetzt schon viel sicherer aufsagte – keine große Sache, kann passieren, einfach Pech gehabt. Nächstes Mal dann!
Mein Gesicht schien jedoch andere Bände zu sprechen.
“Mach dir nicht zu viel draus”, sagte sie mitleidig und bot mir das Handtuch an, das sie mitgebracht hatte – “für den Fall, dass ich heute ins Wasser falle”.
Dankbar trocknete ich mir das Gesicht ab.

“Na”, kam einer der Trainer hereingestapft.
“Draußen sieht’s schon viel besser aus. Regnet zwar noch ein bisschen, aber ist wieder ruhig. Wer will, kann jetzt noch mal aufs Wasser.”
Zwei Frauen, die in der Ecke standen, schauten sich an, zuckten die Achseln und gingen nach draußen.
“Na, und du?”, fragte der Trainer. "Zweiten Versuch starten?”
“Ne.”
“Sicher nicht? Musst du wissen.”
“Ne ne”, winkte der Mann, der angesprochen worden war, entschlossen ab und starrte weiter wie gebannt aus dem Fenster.
Der Trainer warf einen letzten Blick in die Runde. Ich senkte schnell den Blick. Dann verschwand er wieder Richtung Steg und ließ uns armselige Landratten alleine Trübsal blasen. Wahrscheinlich schüttelte er über uns genauso verwundert den Kopf wie wir über ihn: Dass wir derselben Gattung Mensch angehörten, war ein Wunder, das keiner von uns so recht verstand.

“Können wir jetzt nach Hause?”
“Ja. Komm. Wir gehen nach Hause.”

Und so trat ich ab. Auf dem Weg zum Bus weinte ich, als sei ich meinem Körper diese Geste schuldig.
“Ich will nie mehr so viel Angst haben.”
“Du hast das ganz toll gemacht. Das war nicht deine Schuld.”
“Nein.” Entschieden schüttelte ich den Kopf. “Nie mehr!”

Zu Hause fiel ich erschöpft aufs Sofa und hatte das Gefühl, einen Marathon hinter mir zu haben. Wenige Minuten, nachdem wir uns die nassen Kleider vom Leib gestreift hatten, klingelte es an der Tür. Sofort gingen mir die verrücktesten Fantasien durch den Kopf: Das waren Leute von der Segelschule, die uns hinterhergerannt waren! Ob wir nicht doch noch mal auf’s Wasser wollten?
Tatsächlich war es bloß ein Paketzusteller. Die Regenhosen, die H. vor ein paar Tagen noch schnell bestellt hatte, waren endlich angekommen.